| Jean-Charles Blais (Geb. 1956 in Nantes) |
Arbeiten auf Papier Auf einer zeitgenössischen Karikatur des 19. Jahrhunderts treten Eugène Delacroix mit Pinsel bewaffnet und Jacques Auguste Dominique Ingres mit einer Tuschfeder gegeneinander an. Der romantische Streit zwischen Farbe und Linie hatte für die Öffentlichkeit seine Parteigänger gefunden. Jean-Charles Blais, geboren 1956 in Nantes, hat sich mit seinem mittlerweile beachtlichen Werk in diese Geschichte der französischen Kunst eingereiht. Nach oben angesprochener Kategorie ist er der Fraktion des Lineaments, der Kontur zuzuordnen. Der schattenhafte Umriss wird animiert, um Volumen und Linie miteinander zu versöhnen. Es freut mich sehr, Ihnen Arbeiten des Künstlers von 1985 bis 2007 präsentieren zu können. Diese veranschaulichen aufs Deutlichste die Ernsthaftigkeit und Tragfähigkeit von Blais´ künstlerischem Konzept. Und wie immer bei guter Kunst nehmen Kategorien wie „reine Farbigkeit“ oder „reine Linie“ nur untergeordnete Bedeutungsebenen ein. Aus der Reihe zahlloser Einzelausstellungen seien nur einige wichtige genannt: 1982 CAPC Musée d'Art Contemporain, Bordeaux; Galerie Yvon Lambert, Paris; 1983 Galerie Buchmann, St. Gallen (später weitere Ausstellungen in Basel); 1984 Leo Castelli, New York (später weitere Ausstellungen); 1985 Kunsthalle, Basel; 1986 Kestner-Gesellschaft, Hannover, Musée d'Art Contemporain, Montréal; 1987 Galeries Contemporaines, MNAM Centre Georges Pompidou, Paris , Satani Gallery, Tokyo; 1989 Museum Moderner Kunst, Wien; 1991 Staatsgalerie Moderner Kunst, München; Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen unter anderem im MOMA, N.Y.
|
Odeonsplatz 16 • D-80539 München • Tel. 0049. 89. 24 21 05 - 04 • Fax 0049. 89. 24 21 05 - 06
info
Impressum
Öffnungszeiten:
| Mi-Fr | 14.00-18.30 Uhr |
| Sa | 11.00-14.00 Uhr |
| und nach Vereinbarung |